Suchtprävention

Suchtprävention- was ist das denn?

Seit einigen Jahren gibt es einen Arbeitskreis an unserer Schule, der sich Suchtprävention nennt. Aber wer ist das eigentlich und was machen die?

Der Arbeitskreis besteht aus einigen Eltern, Schülern, einer Mitarbeiterin des Jugendamts Frechen und Lehrern unserer Schule unter der Leitung von Frau Neumann. In diesem Arbeitskreis geht es um die Frage, wie man die Schüler für die Themen Sucht und Drogen sensibilisieren kann. Dazu gehören besonders Alltagsdrogen wie z. B. Alkohol und Zigaretten. Da der unkontrollierte Genuss dieser Drogen stetig zunimmt, wollen wir durch gezielte Projekttage und Aktionen diesem Trend entgegenwirken.

Was bringen Projekttage?

Diese Projekttage haben das Ziel, nicht nur die Jugendlichen über die Wirkungen von Drogen aufzuklären, sondern auch ihr Selbstvertrauen zu stärken, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, aber auch ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre kommunikativen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen entwickeln zu können. Es ist eine gute Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und im Besonderen der Schüler zu fördern.

Es wurden bereits mehrere Projekttage zu den Themen Rauchen (Klasse 7), Alkohol (Klasse 8 ) und „Was mir gut tut“ (Klasse 9) erfolgreich durchgeführt.

Wie läuft so ein Projekttag ab?

Die Klassen werden während der Projekttage von einem Lehrer und einem Oberstufenschüler betreut. Als sehr guten Einstieg in das Thema hat sich der „Suchtsack“ bewährt. In diesem Sack sind verschiedene Gegenstände, die zum konkreten Thema passen, wie z.B. ein Reinigungsmittel, was ähnliche Stoffe hat, wie eine Zigarette. Jeder Schüler nimmt einen Gegenstand und versucht selbst Assoziationen (Verbindung) zum Gegenstand herzustellen. Die Schüler lernen bereits Aspekte über Sucht und Verhaltensweisen. Im weiteren Verlauf des Tages können die Schüler in gelöster Atmosphäre durch Rollenspiele oder in Gruppenarbeiten mehr über die Droge & Sucht sowie den Umgang mit diesen lernen. Die 9. Klassen durchlaufen während des Projekttags einen „Suchtparcours“, der von der Drogenhilfe Köln entwickelt wurde. Dieser Parcours besteht aus verschiedenen Stationen, in denen die Schüler z.B. zusammen die Entstehung von Sucht nachvollziehen oder eine „Mauer gegen Sucht“ bauen können.

Nach den Projekttagen werden die Schüler gefragt, wie sie den Tag bewerten würden. Diese Befragung zeigte, dass die Projekttage von den meisten positiv angenommen wurden.

Natürlich wird das Thema Sucht auch im Unterricht fächerübergreifend behandelt.

Kann ich da auch mitmachen?

Klar, alle Schüler und Eltern, die Interesse haben, solche Projekttage mitzuorganisieren und anderweitig mitzuarbeiten sind dazu herzlich eingeladen. Seit Jahren gibt es außerdem eine AG, die interessierte Schüler auf die Durchführung der Projekttage vorbereitet.

Frau Neumann ist die Suchtpräventionsbeauftragte und damit für eure und die Fragen eurer Eltern gerne anzusprechen.

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